Joseph Keitgen

Detailbesessen. Den Finger am Puls der Zeit. Obsessed with detail. Eyes on what’s coming next.

Joseph Keitgen

Aufgewachsen in den USA, habe ich mit zehn Jahren das Programmieren für mich entdeckt. Aus dem Hobby wurde — parallel zum Abitur — die Selbständigkeit. Bald drei Jahrzehnte später bin ich noch immer selbständiger Softwareentwickler. Manche Dinge ändern sich nicht.

Vieles aber schon. Am Anfang standen Webseiten — überschaubar, statisch, von Hand getippt. Daraus wurden komplexe Datenbanksysteme, später teilautomatisierte Online-Shops. Mit dem iPhone kam der nächste Bruch: seither liegt der Schwerpunkt auf mobilen Anwendungen für iOS. Und seit einigen Jahren ist Machine Learning — heute KI genannt — fester Teil des Werkzeugkastens.

So unterschiedlich wie die Technik waren die Auftraggeber: klassische KMU-Webseiten neben Ticketsystemen für Veranstaltungen großer Automobilkonzerne. Parallel verfolgte ich immer eigene Projekte — und stolperte dabei in Erfahrungen, die kein Konzeptpapier vorbereitet. Mit einem Demo-Shop wurde ich versehentlich Deutschlands größter Fachhändler für Kerzen: 800 Quadratmeter Lager, ein Dutzend Angestellte, mehrere hundert Bestellungen am Tag, tägliche Containerabholung von DHL. Meine eigenen iOS-Apps, heute weltweit von hunderttausenden Menschen täglich genutzt, waren noch einmal eine ganz andere Schule.

Ich bin nicht der typische „EDV-Mensch“. Meine Klienten schätzen einen Ansprechpartner, der sich nicht hinter Titel oder Fachchinesisch versteckt. Jemanden, der das Programmieren gelernt und nicht studiert hat — und der lieber von Anfang an genau das baut, was zur Aufgabe passt, statt ein bestehendes Plugin so lange zu verbiegen, bis es das Problem irgendwie abdeckt. Keine zusammengeschusterten Behelfslösungen, sondern Dinge, die im Alltag wirklich funktionieren.

Raised in the US, I discovered programming at ten. The hobby became a business while I was still in school, and almost three decades later I’m still self-employed in software. Some things don’t change.

Plenty did. It started with websites — small, static, hand-typed. Those grew into complex database systems, then semi-automated online shops. The iPhone brought the next break: since then, the focus has been on iOS. And for a few years now, machine learning — today rebranded as AI — has been a fixed part of the toolkit.

The clients were as varied as the technology: classic SME websites alongside ticketing systems for events run by major automotive groups. I always made room for my own projects in parallel — and stumbled into experiences no spec sheet prepares you for. One demo shop accidentally turned me into Germany’s largest specialist retailer for candles: 800 square metres of warehouse, a dozen employees, several hundred orders a day, daily container pickups from DHL. My own iOS apps, used by hundreds of thousands of people worldwide every day, were a school of an entirely different kind.

I’m not the typical IT guy. My clients value a contact who doesn’t hide behind titles or jargon. Someone who learned to code rather than studied it — and who would rather build exactly what the task calls for from scratch than bend an existing plugin until it kind of covers the problem. No patched-together workarounds, just things that actually hold up in daily use.